# Bank der Zukunft verschwindet nicht im Cyberspace / Studie von LiNKiT zeigt: Digital Natives wollen On- und Offline-Mix bei Zahlung und Beratung 

- **Rubrik:** finance

Köln (ots) -

 Junge Erwachsene sehen trotz ihrer digitalen Affinität in Zukunft 
ihre Zahlungsmethoden nicht ausschließlich online. Auch auf die 
persönliche Bankberatung legen sie bei wichtigen Entscheidungen Wert,
nachdem sie sich vorab bestens informiert haben. Dies hat LiNKiT 
Consulting in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln in 
einer aktuellen Studie zur "Bank der Zukunft" untersucht. Das 
Besondere: Befragt wurden ausschließlich Digital Natives, Studierende
(60 %) und junge Berufstätige in den ersten Berufsjahren (36 %).

 Der Euro hat bei der Zielgruppe von morgen noch lange nicht 
ausgedient. In der Rangliste der bevorzugten Zahlungsmethoden der 
Zukunft folgt Bargeld mit 66,1 % auf Platz zwei hinter der EC-Karte 
(78,7 %) und vor der Kreditkarte (62,1 %). Online-Zahlungsdienste 
(44,5 %) und Mobile Payment (40,9 %) halten etwas größeren Abstand, 
haben allerdings die klassische Überweisung (30,9 %) bereits 
abgelöst. Interessant: Selbst bei Digital Natives reichen die 
Vorstellungskraft und das Vertrauen offenbar noch nicht aus, um sich 
vollständig auf alternative Online-Währungen (Bitcoin etc.) zu 
fokussieren. Nur 11,6 % würden diese Zahlungsart aus heutiger Sicht 
in Zukunft nutzen. Und das, obwohl 55,4 % der Befragten angeben eine 
hohe bis sehr hohe Affinität zu technischem Fortschritt zu haben, 
fast 90 % gar eine mittlere bis sehr hohe Affinität. Allerdings ist 
die Risikobereitschaft in der Gruppe nicht höher als im 
Bevölkerungsdurchschnitt, sondern folgt einer üblichen 
Normalverteilung.

 Qualitätsanspruch an klassische Bankberatung steigt

 Außerdem beleuchtete LiNKiT, welche Rolle die Bank in Zukunft 
spielen wird. Schon heute betreten 75 % der Digital Natives seltener 
als einmal pro Woche eine Bankfiliale, 12 % gar nicht. Mehr als ein 
Viertel (27,6 %) haben noch nie persönliche Beratung durch einen 
Bankangestellten in Anspruch genommen, fast 60 % nur einmal jährlich 
oder sogar seltener. Auch in Hinblick auf die persönliche Beratung 
ändern sich die Zeiten: Nur 2 % gaben an, mehrmals pro Monat 
persönlich mit einem Bankberater zu sprechen. Auf den klassischen 
Berater in Zukunft ganz zu verzichten, kommt jedoch nicht in Frage. 
Die Untersuchung von LiNKiT zeigt: Digital Natives unterscheiden 
deutlich zwischen qualitativ hochwertiger, persönlicher Beratung und 
grundlegenden Informationen, die sich zunehmend leicht online 
beschaffen lassen. Sie wollen Beratung, haben jedoch einen hohen 
Anspruch und eine genaue Vorstellung davon, wie sie aussehen soll. 
Während Digital Natives sich durch Eigenrecherche online umfassend 
informieren, vertrauen sie bei komplexen finanziellen Entscheidungen 
(z.B. Immobilienerwerb) auf den Bankberater. Der persönliche Kontakt 
ist den Digital Natives besonders wichtig; andere Medien sollten 
nicht zwischengeschaltet sein (Telefon, E-Mail, App, Computer). Steht
die Entscheidung über das eigene Vorgehen jedoch bereits fest (Kredit
aufnehmen, Geld investieren), spielt der persönliche Kontakt zum 
Berater eine untergeordnete Rolle. In diesem Fall sind Kriterien wie 
"Qualität der Konditionen", "Sicherheit des Dienstleisters" und 
"Transparenz des Angebots" ausschlaggebend. Die Recherche bis hin zur
Auswahl des endgültigen Anbieters und seines Produkts erfolgen 
eigenständig.

 Hybride Beratung gefordert: Kunde der Zukunft weiß alles, was frei
zugänglich ist

 "Banken müssen sich in Zukunft deutlich stärker von der 
Produktorientierung auf die Kundenorientierung umstellen. Das 
Stichwort für die Bank der Zukunft könnte hybride Beratung lauten, 
eine Kombination von online- und offline-Komponenten für Beratung, 
Vergleichsmöglichkeiten und Informationsbeschaffung", meint Rüdiger 
Hoffmann, Geschäftsführer von LiNKiT Consulting. Ein Modell, das den 
Kunden eine größtmögliche Flexibilität bietet, indem diese einfach 
und unkompliziert selber recherchieren, bei Bedarf aber auf eine 
qualitativ hochwertige persönliche Kundenberatung zurückgreifen 
können. Digital Natives sehnen sich nach "Beratung auf Augenhöhe", 
"unkompliziert, persönlich und flexibel". Banken erwartet in Zukunft 
demnach der bestens informierte Kunde mit Beratungswunsch.

Mehr Infos unter www.zukunft-banking.de und www.linkit-consulting.de

 Über LiNKiT: 

 LiNKiT Consulting ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich 
auf die Beratung und Optimierung in den Bereichen Finance, Risk und 
Compliance sowie Digitale Transformation spezialisiert hat. Es berät 
Unternehmen aller Größen und Branchen in ganz Deutschland mit einem 
Team aus über 30 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
an den Standorten Köln und Berlin.

Pressekontakt:
LiNKiT Consulting
Rüdiger Hoffmann
Ruediger.Hoffmann@LiNKiT-consulting.de
Telefon: 0221 4546702

Original: http://www.presseportal.de/pm/121695/3423208

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/bank-der-zukunft-verschwindet-nicht-im-cyberspace-studie-von-linkit-zeigt
