# Dem Ford Fiesta WRC gelingt bei der WM-Rallye Mexiko der Sprung unter die besten Drei 

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Köln (ots) -

 - Elfyn Evans/Scott Martin verteidigen mit ihrem rund 380 PS 
 starken World Rally Car beim dritten Rallye-WM-Lauf des Jahres 
 lange Zeit Rang zwei

 - 29. Podiumsergebnis für den Turbo-Allradler, der auf dem bei 
 Ford in Köln-Niehl gebauten Kleinwagen basiert

 - Frühes aus für Teemu Suninen/Marko Salminen im zweiten WRC von 
 M-Sport Ford nach Kollision mit einem Stein

 Elfyn Evans ist mit seinem Ford Fiesta WRC bei der WM-Rallye 
Mexiko der Sprung aufs Siegerpodium gelungen. Der 30-Jährige Waliser 
fuhr gemeinsam mit seinem Beifahrer Scott Martin nach einem 
intensiven Duell mit dem aktuellen Tabellenführer Ott Tänak auf den 
dritten Platz. Die Schotter-Rallye in den Höhenlagen des nordwestlich
gelegenen Bundesstaats Guanajuato zählt zu den anspruchsvollsten 
Veranstaltungen im WM-Kalender. Auch in diesem Jahr mussten 
zahlreiche Teilnehmer den schwierigen Bedingungen Tribut zollen. 
Evans kam mit seinem rund 380 PS starken Turbo-Allradler, der auf dem
in Köln gebauten Kleinwagen basiert, dank einer fehlerfreien 
Vorstellung ohne Probleme durch. Für den Sieger der WM-Rallye Wales 
von 2017 war es das achte Top-3-Ergebnis am Steuer eines World Rally 
Cars und das erste, das er gemeinsam mit seinem 36 Jahre alten 
Copiloten errungen hat. Der Ford Fiesta WRC blickt jetzt auf 29 
Podiumsresultate zurück und hat einmal mehr unter Beweis gestellt, 
dass er auf jeder Fahrbahnqualität konkurrenzfähig ist.

 Evans verteidigte über weite Strecken des 21 Wertungsprüfungen 
(WP) umfassenden WM-Laufs die zweite Position. Erst beim zweiten 
Durchgang über die für ihren besonders rutschigen Schotter 
gefürchtete WP 14 "Otates" musste er Tänak ziehen lassen. Teemu 
Suninen und Beifahrer Marko Salminen hatten die Rallye Mexiko bereits
nach der ersten WP des Freitagmorgens beendet. Die Finnen trafen in 
einer Kurve einen Stein, der eine Vorderradaufhängung beschädigte und
zu einem Ausrutscher führte. Dabei wurde ihr Fiesta WRC stark in 
Mitleidenschaft gezogen und konnte an Ort und Stelle nicht mehr 
repariert werden.

 "Wir wussten, dass wir bei der Rallye Mexiko eine gute Chance auf 
ein Topergebnis haben", betont M-Sport-Teamchef Richard Millener. 
"Elfyn Evans und Scott Martin lieferten eine wirklich starke 
Vorstellung ab. Sie gehörten zu den ganz wenigen Crews, die sich 
keinen Fehler erlaubten, und konnten das Potenzial unseres Ford 
Fiesta WRC auch auf Schotter aufzeigen. Dies werte ich als klaren 
Beweis, dass wir mit unserem fortlaufenden Entwicklungsprogramm für 
das Auto den richtigen Kurs verfolgen. Leider haben wir am 
Samstagnachmittag auf einer einzigen Prüfung relativ viel Zeit 
verloren, der zweite Platz in der Gesamtwertung lag für uns zum 
Greifen nah - aber so geht es im Rallye-Sport eben manchmal zu. 
Dieses Podiumsergebnis belohnt das gesamte Team für seinen 
beeindruckenden Einsatz. Für Teemu Suninen lief es leider nicht ganz 
so gut, seine Rallye war sehr früh beendet. Der Kontakt mit einem 
Stein auf der Straße katapultierte ihn bei hoher Geschwindigkeit ins 
Aus. Dabei wurde sein Auto vorne rechts zu stark beschädigt, als dass
wir dies hier in Mexiko hätten reparieren können."

 Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33): 
Platz: 3; WM-Rang: 5

 "Platz drei ist ein gutes Ergebnis, dennoch fühle ich mich etwas 
enttäuscht, denn auch der zweite Platz wäre für uns an diesem 
Wochenende machbar gewesen", so Evans. "Aber bei der zweiten Passage 
von ,Otates' haben wir zu viel Zeit verloren, dann kam eine weniger 
günstige Reifenwahl am Sonntagmorgen hinzu. Dennoch können wir auf 
ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken, aus dem wir viel 
Positives mitnehmen. Wir haben uns keinen einzigen Fehler erlaubt und
wichtige WM-Punkte eingesammelt, die uns eine bessere 
Ausgangsposition für die bevorstehende Asphalt-Rallye auf Korsika 
verschaffen. Noch wichtiger: Wir konnten zeigen, dass die 
Weiterentwicklung des Fiesta WRC die richtigen Resultate bringt. 
Darauf bauen wir im Lauf der weiteren Saison auf."

 Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3): 
Ausfall. WM-Rang: 18

 "Wir fuhren eine saubere Linie, bis auf einmal der Stein im Weg 
lag", bedauert der 25-jährige Suninen. "Er riss die Radaufhängung 
vorne rechts weg und wir drehten uns in die Felswand entlang der 
Straße. Die Beschädigungen waren zu groß, um die Rallye am Samstag 
wieder aufnehmen zu können."

 Ford-Werke GmbH

 Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und 
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an 
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. 
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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/dem-ford-fiesta-wrc-gelingt-bei-der-wm-rallye-mexiko-der-sprung-unter-die
