# Der Ford Fiesta WRC hat sein Potenzial bei der Rallye Schweden unter Beweis gestellt 

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Köln (ots) -

 - Teemu Suninen/Marko Salminen führten den zweiten 
 Rallye-WM-Saisonlauf mit dem Ford Fiesta WRC zeitweise an

 - Elfyn Evans/Scott Martin als Fünfte und Pontus Tidemand/Ola 
 Floene auf Rang acht sammelten wichtige WM-Punkte für M-Sport 
 Ford

 - Ford Fiesta WRC setzten auf insgesamt fünf der 19 
 Wertungsprüfungen trotz auftauender Schnee- und Eispisten die 
 Bestzeit

 KÖLN, 17. Februar 2019 - Nach einem spannenden Kampf um die 
Führung und ingesamt fünf Bestzeiten auf den 19 Wertungsprüfungen 
(WP) der Rallye Schweden hat M-Sport Ford den zweiten WM-Lauf der 
Saison mit Rang fünf für Elfyn Evans/Scott Martin beendet. 
Nachwuchsstar Teemu Suninen sorgte gemeinsam mit Beifahrer Marko 
Salminen für die Überraschung des Wochenendes, als er auf der 
Freitagsetappe mit dem rund 380 PS starken Ford Fiesta WRC zum ersten
Mal in seiner WM-Karriere Rang eins übernahm und als Spitzenreiter in
den Samstag startete. Ein Abstecher in eine Schneebank kostete den 25
Jahre jungen Finnen jedoch wertvolle Sekunden, ein weiterer 
Ausrutscher mit Baumkontakt sorgte am Samstagnachmittag dann für das 
vorzeitige Aus. Nach dem Neustart am Sonntag erreichten 
Suninen/Salminen das Ziel noch auf der 21. Position. Lokalmatador 
Pontus Tidemand erlebte zusammen mit Copilot Ola Floene im dritten 
M-Sport-Fiesta, der auf der achten Generation des in Köln-Niehl 
produzierten Kleinwagens basiert, eine steile Lernkurve. Der Schwede 
wurde bei seinem erst zweiten Start mit einem World Rally Car der 
aktuellen Generation bei seinem Heimspiel als Achter gewertet.

 Elfyn Evans hatte seine Chancen auf ein Topresultat bereits am 
Freitag minimiert, als er durch einen Dreher schon früh eine halbe 
Minute einbüßte. Mit drei WP-Bestzeiten und einer ansonsten 
fehlerfreien Vorstellung kämpfte sich der Waliser jedoch schnell 
wieder in die Spitzengruppe zurück. Am Ende fehlten ihm lediglich 
zehn Sekunden auf einen Podestrang. Als Drittschnellster der 
abschließenden "Power Stage" ließ er sich drei zusätzliche WM-Punkte 
gutschreiben.

 In der neuen WRC 2-Pro-Kategorie erlebte der Rallye-Monte 
Carlo-Klassensieger Gus Greensmith angesichts der schwierigen 
Streckenbedingungen bei der von deutlichen Plusgraden 
gekennzeichneten Schnee-Rallye ein lehrreiches Wochenende, das der 
Brite mit dem Ford Fiesta R5 auf Rang drei der Pro-Wertung abschloss.
Sein polnischer Teamkollege Lukasz Pieniazek machte mehrmals 
Bekanntschaft mit Schneewänden und belegte am Ende Rang fünf.

 "Platz fünf und acht in der Gesamtwertung sind nicht unser 
Traumresultat - unterm Strich haben wir dennoch ein positives 
Wochenende hinter uns", betont M-Sport-Teamchef Richard Millener. 
"Das ganze Team hat sehr hart an der Weiterentwicklung des Ford 
Fiesta WRC gearbeitet. Wir konnten in Schweden zeigen, dass er 
schnell genug ist, um Wertungsprüfungen zu gewinnen und um den Sieg 
mitzukämpfen. Teemu Suninen hat zum ersten Mal eine WM-Rallye 
angeführt und bewiesen, dass er das Zeug für Topergebnisse hat. 
Sicher sind ihm auch Fehler unterlaufen, doch das gehört für einen 
jungen Fahrer wie ihn mit zum Geschäft, wenn er zur Weltspitze 
aufschließen will. Mich hat es begeistert, wie schnell er 
anschließend wieder in seinen Rhythmus gefunden hat. Auch Elfyn Evans
ließ mit drei WP-Bestzeiten keinen Zweifel an seinem Speed aufkommen,
er ärgert sich über seinen Ausrutscher am Freitag am allermeisten. 
Ohne dies hätte ein Podestergebnis problemlos in Reichweite gelegen. 
Ich bin mir sicher, dass er schon bald erneut einen Pokal in der Hand
halten wird. Pontus Tidemand wurde am Freitag von technischen 
Problemen eingebremst, dies hat ihm für die beiden letzten Etappen 
eine schlechte Startposition eingebracht. Dennoch konnte er sein 
Talent unter Beweis stellen. Ich hoffe, wir sehen ihn bald erneut im 
Ford Fiesta WRC."

 Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33); 
Platz: 5; WM-Rang: 7

 "Wir waren an diesem Wochenende über weite Strecken ziemlich 
schnell", so der 30-jährige Evans. "Mit 75 Prozent der 
Wertungsprüfungen können wir zufrieden sein. Über die anderen 25 
Prozent ärgere ich mich sehr, da lief es nicht so gut wie erhofft. 
Wir hätten locker auf dem Podium stehen können. Aber es gibt auch 
eine Menge Positives, denn unser Ford Fiesta WRC hat gegenüber dem 
Vorjahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir wissen schon 
jetzt, dass wir bei den bevorstehenden Schotter-Rallyes 
konkurrenzfähig sein sollten. Darauf freue ich mich bereits."

 Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3); 
Platz 21; WM-Rang: 14

 "Unser Tempo war richtig gut, daraus ziehe ich eine Menge 
Selbstvertrauen für den weiteren Verlauf der Saison", so Suninen. 
"Doch wir haben uns Fehler erlaubt und die Rallye Schweden ohne 
weiteren WM-Punkt beendet. Trotzdem sehen wir das Gute: Zum ersten 
Mal konnte ich einen WM-Lauf anführen, der Fiesta WRC fühlte sich 
wirklich prima an. Darauf bauen wir auf und bereiten uns jetzt so 
gut wie möglich auf die Rallye Mexiko vor."

 Pontus Tidemand / Ola Floene (Ford Fiesta WRC, Startnummer 7); 
Platz 8; WM-Rang: 12

 "Mit einem so unglaublichen Ford Fiesta WRC bei meinem 
WM-Heimspiel an den Start zu gehen - da ist ein Traum für mich in 
Erfüllung gegangen", gesteht der 28 Jahre alte Tidemand. "Es war ein 
fantastisches Erlebnis! Schade, dass wir von den Problemen am Freitag
eingebremst wurden, aber das kann passieren. Ich habe jede Menge 
gelernt und bin immer schneller geworden. Ich freunde mich langsam 
auch mit der aerodynamischen Performance des Autos in schnellen 
Kurven an. Für mich hätte die Rallye noch viel länger dauern dürfen! 
Ich hoffe, ich bekomme im Laufe des Jahres noch mehr Gelegenheiten am
Steuer des Fiesta WRC."

 Die deutschen Ford Fiesta R2-Piloten in der Junior-WM

 Julius Tannert konnte zum Auftakt seiner dritten Saison in der 
Junior-Weltmeisterschaft (JWRC) mit schnellen Zeiten überzeugen und 
rangierte bei diesem WM-Lauf, den üblicherweise die Skandinavier 
unter sich ausmachen, bereits auf Platz drei der Nachwuchswertung. 
Ein Ausritt in den Schnee beschädigte jedoch die Kühler seines Fiesta
R2T und warf den Zwickauer am Samstagnachmittag aus dem Rennen. Er 
wurde nach dem Neustart am Sonntag noch als Elfter gewertet.

 Nico Knacker aus Siedenburg erlebte ein Schweden-Debüt, wie es für
einen Kontinentaleuropäer bei dieser Winter-Rallye fast unvermeidlich
ist: mit vielen Aha-Erlebnissen. "Wir haben uns für das Debüt in der 
Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zwei Ziele gesetzt", so der 
21-Jährige. "Zum einen wollten wir das Ziel erreichen - das ist uns 
geglückt. Wir konnten wirklich jeden Kilometer der Rallye fahren und 
damit wichtige Erfahrungen sammeln. Zum anderen wollten wir keinen 
Fehler machen. Das ist uns nur bedingt gelungen, da uns die eine oder
andere Schneewand zum Verhängnis wurde. Die untypischen Bedingungen 
dieser Rallye Schweden mit Tauwetter, das für besonders schlechte 
Streckenverhältnisse sorgte, machten es uns nicht leichter. An diesen
Erfahrungen werden wir wachsen. Letztendlich sind wir froh, das Ziel 
als Zwölfte in der JWRC erreicht zu haben."

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 Ford-Werke GmbH

 Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und 
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an 
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. 
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter 
http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
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Original: https://www.presseportal.de/pm/6955/4195468

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/der-ford-fiesta-wrc-hat-sein-potenzial-bei-der-rallye-schweden-unter-beweis
