# Dritte Top-3-Platzierung in Folge im Visier: M-Sport Ford freut sich auf WM-Rallye Argentinien 

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Köln (ots) -

 - Nach unglücklich verlorenem Sieg auf Korsika peilt M-Sport mit 
 dem rund 380 PS starken Ford Fiesta WRC im Land der Gauchos ein 
 weiteres Topresultat an

 - Allround-Talent Elfyn Evans, längst im Kreis der absoluten 
 Topfahrer angekommen, musste sich 2017 in Argentinien nur um 0,7
 Sekunden geschlagen geben

 - Nachwuchsmann Teemu Suninen kann auf Argentinien-Erfahrungen aus
 dem Vorjahr aufbauen und will für die eine oder andere 
 Überraschung sorgen

 KÖLN, 19. April 2019 - Nach zwei Podiumsresultaten hintereinander 
und der zeitweisen Führung bei der Asphaltschlacht von Korsika sowie 
auf den winterlichen Pisten in Schweden stellt sich M-Sport Ford am 
letzten April-Wochenende gleich der nächsten Herausforderung: Rund um
das argentinische Küstenstädtchen Carlos Villa Paz wartet die erste 
von zwei südamerikanischen Schotterveranstaltungen in Folge auf die 
gut 380 PS starken Fiesta WRC und ihre Fahrer Elfyn Evans (GB) und 
Teemu Suninen (SF). Die 18 zum Teil sehr schnellen und gut 
präparierten Wertungsprüfungen (WP) über insgesamt 347,5 Kilometer 
entsprechen im Großen und Ganzen jenen des Vorjahres. Speziell am 
Schlusstag, wenn Klassiker wie "Mina Clavero" und "El Condor" auf dem
Programm stehen, können sie jedoch auch mit sehr engen und rauen 
Pisten aufwarten. Platz für Fehler bleibt da nicht, zumal die auf dem
in Köln-Niehl produzierten Fiesta basierenden Turbo-Allradler vor Ort
für den kaum 14 Tage später anstehenden WM-Neueinsteiger im 
benachbarten Chile präpariert werden müssen. M-Sport Ford hat sich 
mit einem zweitägigen Entwicklungstest auf den dreiwöchigen Abstecher
in die Heimat der Gauchos sowie das Land der Anden vorbereitet.

 "Nachdem wir bei den ersten vier WM-Läufen dieser Saison die 
Schnelligkeit unseres Fiesta World Rally Cars hinlänglich unter 
Beweis gestellt haben, blicken wir jetzt der Rallye Argentinien mit 
Spannung entgegen", erläutert M-Sport-Teamchef Richard Millener. 
"Nach zwei Podestergebnissen in Folge wollen wir natürlich wieder 
unter die ersten Drei fahren. Zugegebenerweise haben wir 2018 in 
Argentinien nicht unsere beste Rallye erlebt, seither aber viel 
Arbeit und Zeit investiert, dies zu beheben. Unsere Ingenieure und 
Konstrukteure kennen praktisch keine Pause. Erst vergangene Woche 
haben wir in den Greystoke-Wäldern einen zweitägigen Entwicklungstest
absolviert. Nicht alles, was wir dabei ausprobiert haben, werden wir 
bereits in Carlos Villa Paz am Auto sehen. Doch wir konnten die Zeit 
auch nutzen, um das Fahrwerk für Argentinien abzustimmen sowie Elfyn 
Evans und Teemu Suninen wieder in den richtigen Schotter-Modus zu 
bringen. Die südamerikanische Doppelveranstaltung verlangt uns eine 
ganz besondere Vorbereitung ab, denn vor der nächsten WM-Rallye in 
Chile werden wir nicht wieder nach Europa zurückkehren - das ist neu,
wir müssen für alle Eventualitäten vorbereitet sein. Ich denke, wir 
haben uns auf mögliche Szenarien gut eingestellt. Dass wir dennoch 
die eine oder andere Herausforderungen werden meistern müssen, kann 
ich aber auch nicht ausschließen."

 Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33); 
WM-Rang: 4; Rallye-Argentinien-Starts: 5. Bestes Ergebnis: Platz 2 
(2017)

 Dass der 30-jährige Waliser auf Schotter, Asphalt, Schnee und Eis 
längst zur Spitze der Rallye-WM-Fahrer zählt, konnte Elfyn Evans seit
Saisonbeginn ohne jeden Zweifel unter Beweis stellen. Seinen zweiten 
WM-Laufsieg hat er zuletzt bei der Rallye Korsika nur um Haaresbreite
verpasst. Auch Argentinien scheint dem Allrounder aus Dolgellau gut 
zu liegen: 2015 gelang ihm in Südamerika erstmals der Sprung auf das 
Podium der ersten Drei, 2017 musste er sich im Kampf um Platz eins 
nur um 0,7 Sekunden geschlagen geben - das drittknappste Ergebnis in 
der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft. Nach Podestresultaten in
Mexiko und auf Korsika wollen Evans und Beifahrer Scott Martin nun 
erneut ein Top-3-Ergebnis herausfahren.

 "Ich habe die Rallye Argentinien immer sehr genossen und freue 
mich schon auf die Rückkehr", betont Evans. "Die Fans sind einfach 
unglaublich und verwandeln diese Veranstaltung regelmäßig in etwas 
ganz Besonderes. 2015 stand ich in Argentinien zum ersten Mal in 
meiner Karriere auf dem Podium eines WM-Laufs, 2017 hätten wir fast 
gewonnen. Der Start in die laufende Saison ist uns ganz gut gelungen,
daran wollen wir anknüpfen. An der nötigen Schnelligkeit sollte es 
nicht fehlen, der Fiesta WRC macht sehr gute Entwicklungssprünge - 
das möchten wir natürlich auch in Südamerika unter Beweis stellen. 
Doch der Wettbewerb ist sehr hart, im vergangenen Jahr sahen wir bei 
dieser Rallye nicht besonders gut aus. Dennoch bin ich 
zuversichtlich, dass sich unsere Arbeit auszahlen wird und wir erneut
ganz vorne mitkämpfen können."

 Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3); 
WM-Rang: 10; Rallye-Argentinien-Starts: 1. Bestes Ergebnis: Platz 9 
(2018)

 Auch wenn der 25-jährige Finne bereits im vergangenen Jahr mit 
einem World Rally Car bei der Rallye Argentinien am Start war: Unter 
den WM-Spitzenfahrern, die stark von ihrer Erfahrung profitieren, 
zählt Teemu Suninen auch weiterhin zu den "Rookies". Etwas einfacher 
macht es dem jungen Mann aus Tuusula der Umstand, dass die Routen der
2019er Auflage mit jenen der Vorsaison praktisch identisch sind. Und 
dass er gemeinsam mit Beifahrer Marko Salminen stets für die eine 
oder andere Überraschungen gut ist, hat er in dieser Saison am Steuer
des Fiesta WRC bereits zur Genüge gezeigt.

 "Ich bin wirklich sehr gespannt auf die kommende Woche - es wird 
interessant zu sehen, wo wir stehen werden", bestätigt Suninen. "Die 
laufende Saison hat gezeigt, dass M-Sport Ford mit unserem Fiesta WRC
ein großer Sprung nach vorne gelungen ist. Sicher steht für uns über 
der Rallye Argentinien noch das eine oder andere Fragezeichen, aber 
die vergangenen WM-Läufe haben gezeigt, dass wir mit unserem Auto 
auch in Südamerika konkurrenzfähig sein sollten. Im vergangenen Jahr 
war ich erstmals in Argentinien am Start. Die Rallye ist zwar nicht 
besonders grob, verlangt den World Rally Cars aber dennoch viel ab: 
Gerade in den schnellen Passagen lauern tiefe Löcher, die den Wagen 
oftmals in die Luft katapultieren. Zudem kommt es auf gute Traktion 
an und wie die Autos sich in den tiefen Spurrillen verhalten - Dinge,
auf die wir bei unseren Testfahrten in der Vorwoche besonders 
geachtet haben. Persönlich stehe ich nicht mehr so unter Druck, ein 
gutes Ergebnis abliefern zu müssen, wie vor der Rallye Korsika. 
Dennoch wollen wir natürlich so viele WM-Punkte wie möglich 
mitnehmen. Und wir fangen nicht bei null an: Wir können mit dem 
Aufschrieb von 2018 arbeiten, denn die Strecken haben sich kaum 
verändert."

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 Ford-Werke GmbH

 Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und 
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an 
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. 
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter 
http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Original: https://www.presseportal.de/pm/6955/4250151

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/dritte-top-3-platzierung-in-folge-im-visier-m-sport-ford-freut-sich-auf-wm
