# Finale in Hockenheim: ADAC GT Masters-Titelkampf so knapp wie nie 

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München (ots) -

 - Titelfavoriten De Phillippi/Mies und Gounon/Keilwitz trennen nur
 zwei Punkte
 - Ex-Le-Mans-Sieger Ortelli mit Gasteinsatz im Audi
 - Titelentscheidungen in allen vier Wertungen fallen beim Finale

 Drama, Lampenfieber, Nägelkauen - das Saisonfinale des ADAC GT 
Masters 2016 in Hockenheim (30.09.-02.10.) schreibt ein Stück 
Geschichte: In zehn Jahren Serienhistorie war der Abstand zwischen 
den Führenden in der Fahrerwertung nie kleiner. Das Audi-Duo Connor 
De Phillippi (23, USA)/Christopher Mies (27, Heiligenhaus/beide 
Montaplast by Land-Motorsport) hat vor den beiden letzten Rennen des 
Jahres lediglich zwei Punkte Vorsprung vor dem Corvette-Gespann Jules
Gounon (21, F)/Daniel Keilwitz (27, Villingen/beide Callaway 
Competition). Mit Außenseiterchancen startet auch noch Porsche-Pilot 
David Jahn (25, Leipzig/KÜS TEAM75 Bernhard), der 30 Punkte 
zurückliegt. Ebenso spannend geht es vor dem Finale in der 
Team-Wertung, der Junior-Wertung und in der Trophy-Wertung zu. SPORT1
überträgt die beiden Finalrennen aus Hockenheim live am Samstag und 
Sonntag live ab 13.00 Uhr.

 Nach zwölf Rennen hat sich die "Liga der Supersportwagen" das 
große Highlight bis zum Ende aufgespart. Wie schätzen die 
Titelaspiranten ihre Chancen auf dem Hockenheimring ein? "Ich denke, 
dass wir im Zeittraining auf Augenhöhe mit unseren Konkurrenten 
fahren werden", so Tabellenführer Mies. "Im Rennen wird die Corvette 
mit ihrem hohen Topspeed auf den vielen langen Geraden im Vorteil 
sein. Regen würde uns in die Karten spielen." Auch Teamkollege De 
Phillippi blickt voraus: "Ich bin für den Titelkampf gewappnet. Der 
Hockenheimring ist die Strecke in Europa, die ich am besten kenne. 
Bei zwei Testtagen im Vorfeld zum Finale haben wir vielversprechende 
Daten gesammelt."

 ADAC GT Masters-Rekordsieger Keilwitz, der die Chance auf seinen 
zweiten Titelgewinn nach 2013 hat, ist zuversichtlich für das Finale:
"Ich bin gespannt auf die Rennen in Hockenheim. Unser Team Callaway 
Competition testet dort aufgrund der räumlichen Nähe schon seit 
Jahren ausgiebig. Wir wissen ganz genau, wie wir die Strecke nehmen 
müssen. Es wird auf die Ergebnisse im Qualifying ankommen, denn in 
Hockenheim liegen die Zeiten der Teams immer sehr eng beieinander." 
Teamkollege Gounon: "Zwei Punkte sind nichts. Wir fangen im Prinzip 
bei null an. Connor und Christopher werden 100 Prozent geben, wir 
werden 100 Prozent geben. Es wird unglaublich spannend, ich kann kaum
erwarten, dass es losgeht. Der Hockenheimring ist eine der wenigen 
Strecken, die ich im ADAC GT Masters schon kenne - deshalb sehe ich 
den Rennen mit Zuversicht entgegen."

 Neben Callaway gibt es noch weitere Teams und Fahrer, für die das 
Hockenheim-Event ein Heimspiel ist. So auch für Porsche-Fahrer Jahn, 
der im nur zwölf Kilometer entfernten Speyer geboren wurde. Zusammen 
mit Teamkollege Kévin Estre (27, F) bildet er das erfolgreichste Team
der zweiten Saisonphase und hat mit 30 Punkten Rückstand auf die 
Tabellenspitze noch eine theoretische Chance auf den Titelgewinn. 
"Meine Verbindung zu Hockenheim ist sehr eng", so Jahn. "Ich habe 
meine Kartlaufbahn dort begonnen, meine Familie wohnt immer noch in 
Speyer, und viele Freunde werden mich an der Rennstrecke anfeuern. In
puncto Titelkampf konzentrieren wir uns darauf, so viele Punkte wie 
möglich zu holen. Wenn die beiden anderen Teams nicht patzen, wird es
aber schwierig."

 Ebenso nur noch theoretischer Natur sind die Titelchancen der 
letztjährigen Champions Sebastian Asch (30, Ammerbuch) und Luca 
Ludwig (27, Bonn/beide AMG-Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT, deren 
Rückstand auf die Tabellenspitze 42 Punkte beträgt, sowie der 
Porsche-Paarung Robert Renauer (31, Jedenhofen) und Martin Ragginger 
(28, A/beide Precote Herberth Motorsport) mit 46 Zählern Rückstand.

 In den drei weiteren Wertungen des ADAC GT Masters geht es ähnlich
spannend zu wie in der Gesamtwertung. Bei den Teams führt Montaplast 
by Land-Motorsport mit zwei Zählern vor Callaway Competition. Beim 
Finale verstärken sich die Tabellenführer mit einem prominenten 
Fahrer: Stéphane Ortelli (46, MC), 1998 Le-Mans-Sieger mit Porsche, 
unterstützt Montaplast by Land-Motorsport und startet an der Seite 
von Ex-Champion Christopher Haase (28, Kirchleus) im Audi R8.

 In der Junioren-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre lautet das Duell
ebenfalls De Phillippi gegen Gounon. Als Favorit in der 
Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten geht Corvette-Fahrer 
Remo Lips (33, CH/RWT Racing) in das Saisonfinale. Sein Vorsprung auf
Lamborghini-Pilot Rolf Ineichen (38, CH/GRT Grasser-Racing-Team) 
beträgt 14,5 Zähler.

 Spannend sind in Hockenheim nicht nur die Titelentscheidungen im 
ADAC GT Masters. Auch in der ADAC Formel 4 und in der ADAC TCR 
Germany fällt beim Finale die Titelentscheidung. Für ein volles 
Programm an allen drei Tagen sorgen dazu die Spezial Tourenwagen 
Trophy (STT), der Renault Clio Cup Central Europe und die Formel 
Renault 2.0 NEC. Zwei Termine sollten sich Fans in beim Finale 
vormerken: Am Samstag findet um 16.20 Uhr vor der Greschbachhalle im 
Fahrerlager von Hockenheim die "Meet the Drivers" Autogrammstunde 
statt, am Sonntag ist ab 11.50 Uhr die Boxengasse zum "Pit Walk" 
geöffnet.

 Fans, die das ADAC GT Masters-Saisonfinale in Hockenheim live an 
der Rennstrecke erleben wollen, erhalten Karten im Vorverkauf bereits
ab 20 Euro inklusive Zugang zum Fahrerlager unter 
www.adac.de/motorsport.

 Weitere Informationen unter www.adac.de/gt-masters

Pressekontakt:
ADAC e.V.
Oliver Runschke, Tel.: +49 (0) 89 7676 6965, E-Mail: 
oliver.runschke@adac.de
Kay-Oliver Langendorff, Tel.: +49 (0) 89 7676 6936, E-Mail: 
kay.langendorff@adac.de

www.adac.de/gt-masters
www.adac.de/motorsport

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/finale-in-hockenheim-adac-gt-masters-titelkampf-so-knapp-wie-nie
