# Ford gewinnt erfahrene Piloten für Renneinsätze des Ford GT - deutsches Rundstrecken-Ass Dirk Müller mit dabei 

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Köln / Homestead, Florida (USA) (ots) -

- Ford Chip Ganassi Racing startet 2016 mit zwei neuen Ford GT in der
 nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC)
- US-Einsatzteam von Ford verpflichtet Dirk Müller (D), Joey Hand 
 (USA), Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) für IMSA-Serie
 2016 
- Ford setzt je zwei GT in der IMSA-Meisterschaft sowie in der 
 Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) 
 inklusive Le Mans ein 
- Komplett neu entwickelter Ford GT setzt neue Innovations-Standards 
 für die Marke 
- Leichtbau, Aerodynamik und ultraeffizienter EcoBoost-V6 stehen für 
 Leistungsfähigkeit 
- Serienversion des Mittelmotor-Sportwagens wird ab Ende 2016 vom 
 bisher stärksten EcoBoost-Aggregat angetrieben: V6 mit 
 Doppelturbolader mobilisiert mehr als 600 PS

 Ford setzt für die Rückkehr in den internationalen 
Langstreckensport auf einen deutschen Spitzenpiloten: Dirk Müller aus
Burbach verstärkt ab Januar 2016 das Fahreraufgebot der 
Traditionsmarke am Steuer des spektakulären neuen Ford GT-Rennwagens.
Das Einsatzteam Ford Chip Ganassi Racing verpflichtete für die Rennen
der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC)
außerdem den US-Amerikaner Joey Hand, den Australier Ryan Briscoe und
den Briten Richard Westbrook.

 Die Marke plant für 2016 mit je zwei Exemplaren des 
Mittelmotor-Flügeltürers für die IWSC und die FIA 
Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (Word Endurance Championship), zu 
der auch das 24-Stunden-Rennen in Le Mans zählt. Seine Premiere 
erlebt der neue Ford GT, der in der Klasse LM GTE-Pro antritt, bei 
den 24 Stunden von Daytona am 30. und 31. Januar 2016.

 Für die beiden Ford GT in der IWSC hat sich die Marke mit dem 
blauen Oval symbolträchtige Startnummern gesichert: Hand und Müller 
fahren das Auto mit der 66, Briscoe und Westbrook wechseln sich am 
Steuer der Nummer 67 ab. Viele Motorsportfans kennen die historische 
Bedeutung dieser Zahlen: 1966 und 1967 gewann der Urahn des aktuellen
Ford GT - der legendäre Ford GT40 - die 24 Stunden von LeMans. 2016 
feiert Ford mit dem Erscheinen der Serienversion neuen 
Supersportwagens das 50. Jubiläum des Triumphs von 1966, als drei 
Ford GT40 MkII bei dem berühmten Langstreckenklassiker die ersten 
drei Plätze belegten.

 "Wir sind sehr stolz, diese Klassepiloten an Bord zu haben", sagt 
Raj Nair, als Group Vice President der Ford Motor Company weltweit 
für die Produktentwicklung verantwortlich. "Die perfekten 
Fahrerpaarungen für das GT-Rennprogramm zu finden, ist genauso 
wichtig wie die technische Entwicklung des Autos. Wir sind überzeugt,
dass wir den besten GT-Rennwagen stellen werden - und jetzt haben wir
auch die richtigen Fahrer dafür verpflichtet."

 Chip Ganassi, Besitzer des Rennstalls Ford Chip Ganassi Racing, 
erklärt zur Auswahl der Ford GT-Piloten: "Ich möchte bei einem Fahrer
vor allem spüren, dass er unser Projekt aus vollem Herzen 
unterstützt. Schnell sind alle Profis auf diesem Topniveau. Wir 
möchten darüber hinaus auch Rennfahrer, die gut mit ihren 
Cockpitpartnern zusammenarbeiten. Fahrer, die fundierte 
Langstreckenerfahrung besitzen. Fahrer, die schon in Le Mans 
gestartet sind. Das alles trifft auf unsere vier neuen Piloten zu. 
Sie gehen so kollegial miteinander um, als wären sie schon jahrelang 
Teamgefährten."

 Der Werkseinsatz von im internationalen GT-Langstreckensport weckt
nicht nur Erinnerungen an die große Motorsporthistorie der Marke, die
in den 1960er-Jahren begann - er weist zugleich in die Zukunft. So 
zeigt sich im neuen Ford GT die EcoBoost-Motorentechnologie von ihrer
sportlichsten Serienseite. Diese Entwicklungsstufe setzt auf einen 
3,5 Liter großen V6 mit zwei Turboladern, der Rennsportgene besitzt: 
Das Triebwerk treibt Langstrecken-Prototypen an, wie sie zum Beispiel
in der US-amerikanischen Sports Car Championship und bei den 24 
Stunden von Daytona an den Start gehen. Gleich in seiner Debütsaison 
2014 siegte dieses Aggregat mit Chip Ganassi Racing bei den 
prestigeträchtigen 12 Stunden von Sebring. 2015 gewann der Rennstall 
mit dem hochmodernen Turbo-Direkteinspritzer die 24 Stunden von 
Daytona und das 6-Stunden-Rennen "Lone Star Le Mans" auf dem 
texanischen Circuit of the Americas (COTA). Insgesamt absolvierten 
Rennfahrzeuge mit dem EcoBoost 3,5-Liter-V6 bereits fast 25.000 
Rennkilometer.

 Das Team von Chip Ganassi hat allein im GT- und 
Prototypen-Rennsport sieben IMSA-Meistertitel und 46 Laufsiege 
errungen und gewann sechs Mal die 24 Stunden von Daytona.

 Die Ford GT-Piloten für die IWSC im Profil 

 Für Dirk Müller (Jahrgang 1975) ist die Aufnahme in den Werkskader
von Ford zugleich ein Geburtstagsgeschenk: Der Siegerländer wurde am 
Mittwoch dieser Woche 40 Jahre alt. Der Tourenwagen- und 
GT-Spezialist kann auf eine ebenso eindrucksvolle wie erfolgreiche 
Laufbahn zurückblicken, die 1988 im Rennkart begann und über den 
Formel-Sport schnell in geschlossene Fahrzeuge führte. 1998 gewann 
Müller den deutschen Porsche Carrera Cup und fuhr in Daytona mit 
einem 911 GT1 auf Rang zwei der Gesamtwertung sowie zum 
GT1-Klassensieg. 2000 folgte der GT-Titel in der American Le Mans 
Serie (ALMS) für Dick Barbour Racing. Seit 2001 ging Müller auf 
beiden Seiten des Atlantiks vor allem für BMW an den Start und trat 
dabei unter anderem in der ALMS, dem europäischen Pendant ELMS, in 
der Tourenwagen-Europa- und -Weltmeisterschaft an. 2004 gewann er mit
dem Team Schnitzer das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, im 
Folgejahr wurde er - ebenso wie 2010 - Zweiter. Bei vier Starts in Le
Mans sticht vor allem sein dritter Rang in der GTE Pro-Kategorie von 
2011 heraus. Das IMSA-Engagement von Ford bereichert er durch immense
Erfahrung: Seit seinem Debüt in dieser Serie vor 17 Jahren hat Dirk 
Müller in 111 Rennen 30 Pole Positions und 18 Siege erzielt. 2014 
startete er für BMW in der GTLM-Kategorie. Müller lebt mit Frau und 
Tochter in Ermatingen am Bodensee.

 Joey Hand (Jahrgang 1979) gilt als einer der versiertesten 
Rundstreckenpiloten der Szene. Er bestreitet 2016 seine zweite Saison
für Ford Chip Ganassi Racing. 2015 gehörte er zu dem Fahreraufgebot, 
das Ganassi den vierten Platz in der Gesamtwertung der 
IMSA-Prototypen-Meisterschaft bescherte. Dabei siegte Hand gemeinsam 
mit Scott Pruett beim sechsstündigen "Lone Star Le Mans" und erzielte
fünf Podestplätze. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Gesamtsieg 
bei den 24 Stunden von Daytona 2011 - es war sein erster von bisher 
drei Daytona-Auftritten mit Chip Ganassi Racing. Den deutschen 
Motorsportfans ist er aus seiner Zeit im Deutschen Tourenwagen 
Masters DTM bekannt, wo er von 2012 bis 2014 einen BMW steuerte. 
Zwischen 2004 und 2011 zählte er zu den Spitzenpiloten der American 
Le Mans Series (ALMS). Dort gewann er zwei Mal die GT-Kategorie der 
12 Stunden von Sebring und den GT-Fahrertitel 2011.

 Auch Ryan Briscoe (Jahrgang 1981) ist ein Rückkehrer: 2013 und 
2014 fuhr der schnelle Mann aus Sydney in der IndyCar Series für Chip
Ganassi Racing - also für jenen Rennstall, der ihm fast zehn Jahre 
zuvor seine ersten IndyCar-Starts ermöglicht hatte. Der Australier 
wechselte schon in jungen Jahren nach Europa und durchlief die 
klassische Karriereleiter mit Stationen in der Formel Renault, Formel
3 und Formel 3000. Als Testfahrer für Toyota sammelte er sogar 
Erfahrung im Formel 1-Cockpit und bestritt bei fünf Grands Prix das 
Freitagstraining. 2005 wechselte er in die USA und stieg mit Target 
Chip Ganassi Racing in die IndyCar-Serie ein, wo er bis heute 
insgesamt acht Läufe gewann. Im selben Jahr debütierte er in Daytona.
In seinen mittlerweile rund zehn Jahren im nordamerikanischen 
Spitzenrennsport sammelte er zwölf Gesamtsiege bei IMSA-Läufen. 2015 
erlebte er mit dem Triumph bei den 24 Stunden von Daytona und dem 
GTLM-Klassensieg bei den 12 Stunden von Sebring eine besonders 
erfolgreiche Saison.

 Der Engländer Richard Westbrook (Jahrgang 1975) arbeitete sich 
nach Anfängen im Kartsport durch diverse Formel-Nachwuchsserien bis 
in die Formel 3000 hoch. Nach einer Auszeit vom Rennsport wechselte 
er zu den Sportwagen und gewann 2004 den Britischen Porsche Carrera 
Cup sowie 2006 den Porsche Supercup. Ab 2008 sammelte er als 
Werksfahrer der Marke Erfahrungen in der FIA GT-Meisterschaft, der Le
Mans Series und der American Le Mans Series. In jeder Meisterschaft 
konnte er mindestens einen Klassensieg feiern. 2009 gewann er die FIA
GT2-Kategorie. Fünf Jahre lang - von 2011 bis 2015 - gehörte er als 
Werksfahrer von Chevrolet zu den tragenden Säulen des GT- und 
Prototypenprogramms. In seinen mittlerweile neun Jahren in der 
nordamerikanischen IMSA-Rennserie erzielte Westbrook acht 
Gesamtsiege, darunter Erfolge bei den 12 Stunden von Sebring 2013 
sowie bei den 6 Stunden von Watkins Glen 2014 und 2015.

 50 Jahre nach dem historischen Dreifachsieg: Ford feiert Le 
Mans-Comeback 

 1966 war Ford bei den 24 Stunden von Le Mans der ganz große 
Triumph gelungen: Seite an Seite fuhren die GT40 MkII von Bruce 
McLaren/Chris Amon und Denis Hulme/Ken Miles nach 360 Runden auf dem 
"Circuit des 24 heures" über die Ziellinie - bis heute der knappste 
Zieleinlauf bei diesem Langstreckenklassiker überhaupt.

 Nun kehrt Ford zurück auf die große Motorsportbühne: Die Marke 
plant 2016 den Einsatz von vier Rennversionen des neuen 
Supersportwagens Ford GT bei den 24 Stunden von Le Mans, dem 
prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt. Noch in 2016 soll 
auch die limitierte Serienversion des Ultra-Highperformance-Fahrzeugs
in den Verkauf kommen.

 Der Rennklassiker im französischen Departement Sarthe gilt als der
ultimative Test für Effizienz und Langstreckentauglichkeit von 
Sportwagen. Der Start des Ford GT auf dem Circuit des 24 heures 
erinnert an den historischen Dreifachsieg der Marke von 1966, als 
drei Ford GT40 MkII in Le Mans sämtliche Podestplätze eroberten. 
Ronnie Bucknam und Dick Hutcherson komplettierten damals den 
Dreifachtriumph der Marke.

 "Mit dem Einsatz des GT40 in den 1960er-Jahren in Le Mans wollte 
Henry Ford II. beweisen, dass die Marke in der Lage ist, die 
erfolgreichsten und legendärsten Hersteller der Sportwagen-Szene zu 
besiegen", erinnert Bill Ford, Präsident der Ford Motor Company. "Wir
sind immer noch extrem stolz darauf, dieses unvergleichliche Rennen 
vier Mal in Folge gewonnen zu haben. Derselbe Wettbewerbsgeist, der 
hinter den vielen Innovationen des ersten Ford GT steckte, treibt uns
auch heute an."

 Die Rennvariante des neuen Ford GT wird 2016 in den beiden 
weltweit wichtigsten Langstrecken-Rennserien antreten - der FIA 
Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und der US-amerikanischen IWSC. 
Vorbehaltlich der Einladung durch den Veranstalter ACO (Automobile 
Club de l'Ouest) sollen insgesamt vier Ford GT in Le Mans an den 
Start gehen.

 Ford setzt auf renommierte Partner mit Erfahrung und Ehrgeiz 

 Ford hat mit Multimatic, Roush Yates und Ganassi namhafte Partner 
mit langjähriger Motorsporterfahrung an Bord geholt. Ford und 
Multimatic zeichneten für Konstruktion und umfang¬reiche Tests 
verantwortlich, Ganassi setzte die Erkenntnisse in die praktische 
Entwicklung um, und Roush Yates verstärkte Ford bei der Entwicklung 
des 3,5-Liter-EcoBoost-V6. Dieser Rennmotor kam erstmals 2014 in der 
IMSA-Meisterschaft zum Einsatz. Seitdem gewann Ford zusammen mit dem 
Team Ganassi so prominente Langstreckenrennen wie die 12 Stunden von 
Sebring und die 24 Stunden von Daytona.

 "Wir haben viele Rennen und Meisterschaften gewonnen, standen aber
noch nie in Le Mans am Start", erklärt Teambesitzer Chip Ganassi. 
"Als wir gefragt wurden, ob wir den brandneuen Ford GT beim 
wichtigsten Sportwagenrennen der Welt einsetzen wollen - noch dazu 
beim 50. Jubiläum eines der sagenumwobensten Triumphe der 
Motorsportgeschichte: Welches Rennteam hätte da nein sagen können? 
Wird es eine Herausforderung? Auf jeden Fall. Aber wir könnten sie 
mit keinem besseren Partner angehen als mit Ford."

 Gegense…

Original: http://www.presseportal.de/pm/6955/3181589

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/ford-gewinnt-erfahrene-piloten-fuer-renneinsaetze-des-ford-gt-deutsches
