# Gegen den Hitzestau: Kühle Wohnräume trotz Sommerhitze / Tipps für angenehme Temperaturen in Haus und Wohnung 

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Berlin (ots) -

 Wenn die Temperaturen im Sommer die 30-Grad-Marke überschreiten, 
hat man es in den eigenen vier Wänden gern kühl. Gerade in größeren 
Städten hält sich die Hitze wegen der dichten Bebauung auch nachts in
vielen Gebäuden. Klimaanlagen oder Kompakt-Klimageräte ermöglichen 
zwar eine kurzfristige Abkühlung, durch hohe Energieverbräuche 
treiben sie aber die Stromrechnung in die Höhe. Christian Stolte, 
Experte für energieeffiziente Gebäude bei der Deutschen 
Energie-Agentur (dena), gibt Tipps, wie Mieter und Hauseigentümer im 
Sommer auch ohne Klimaanlage einen kühlen Kopf bewahren können. 
Grundsätzlich empfiehlt er: "Am wichtigsten ist, die Hitze gar nicht 
erst reinzulassen."

 Rollläden, Markisen oder Jalousien halten die Hitze draußen

 Hat ein Sonnenstrahl erst einmal die Glasscheibe passiert, gelangt
auch die Hitze ins Innere. Zugezogene Gardinen bieten daher nur 
geringen Schutz. "Außen angebrachte Schattenspender sind deutlich 
effektiver. Rollläden, Markisen oder Jalousien können die 
Sonneneinstrahlung durch Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren um 
bis zu 90 Prozent verringern", erläutert Stolte.

 Gute Dämmung schützt auch vor Hitze

 Was die Innenräume im Winter angenehm warm hält, schützt im Sommer
umgekehrt vor zu viel Hitze. "In einem Haus mit guter Wärmedämmung 
ist das Raumklima im Sommer angenehmer als in schlecht oder gar nicht
gedämmten Gebäuden", sagt Stolte. Die äußere Dämmschicht verhindert, 
dass die Außenwand zu viel Wärme aufnimmt. So sorgt die Dämmung des 
Gebäudes im Sommer auch für einen besseren Hitzeschutz.

 Tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten

 An heißen Tagen sollten Fenster und Türen deshalb möglichst 
geschlossen bleiben. Wenn die Hitze erst einmal ins Innere eines 
Gebäudes gelangt ist, lässt sich die Raumtemperatur nur schwer wieder
senken. "Stattdessen sollte man in den kühlen Morgenstunden oder 
nachts intensiv stoßlüften", so Stolte.

 Elektrische Geräte und andere Wärmequellen ausschalten

 Viele elektrische Geräte produzieren Wärme, wenn sie in Betrieb 
sind. Lampen, Plasmabildschirme oder Computer sollten nur dann 
eingeschaltet werden, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Je 
weniger Wärme im Innern eines Hauses zusätzlich entsteht, desto eher 
bleibt es kühl.

 Zusätzlicher Sonnenschutz innen

 Ist eine Installation von Sonnenschutz außen nicht möglich, zum 
Beispiel in Mietwohnungen, kann ein Blendschutz auf der Innenseite 
der Fenster eine Alternative sein. Wenig lichtdurchlässige 
Sonnenschutzrollos oder gut abdunkelnde Vorhänge sind dann die beste 
Lösung. Helle, reflektierende Rollos reduzieren die 
Sonneneinstrahlung immerhin noch bis zu einem Drittel.

 Weitere Informationen unter www.die-hauswende.de.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Raili Münke, 
Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 72 61 65-726, Fax: +49 (0)30 72 61 65-699, 
E-Mail: muenke@dena.de, Internet: www.dena.de

Original: http://www.presseportal.de/pm/43338/3384251

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/gegen-den-hitzestau-kuehle-wohnraeume-trotz-sommerhitze-tipps-fuer-angenehme
