# Kuckuck, Kurven und Kultur: ADAC Deutschland Klassik 2016 im Schwarzwald unterwegs 

- **Rubrik:** sport

Freiburg/München (ots) -

 - "Rollendes Museum" mit über hundert Autos war vier Tage in 
 Südbaden zu Gast
 - Stilvolles Reisen und kulturelle Höhepunkte in historischen 
 Automobilen
 - Technikgeschichte hautnah: Zuschauer auf Tuchfühlung mit 
 motorisierten Klassikern

 Automobiler Genuss in Reinkultur auf den kurvenreichen Straßen des
Schwarzwaldes: Das war die ADAC Deutschland Klassik 2016, die am 
Samstagabend in Freiburg im Breisgau endete. Bei bestem Touren-Wetter
fuhren über einhundert klassische und historische Automobile bei der 
ADAC Deutschland Klassik vier Tage durch die herrlichen Landschaften 
Südbadens. Kulturelle und kulinarische Besonderheiten am Wegesrand in
der "Toskana Deutschlands" rundeten die klassische Autowanderung ab.

 "Die ADAC Deutschland Klassik war wieder einmal eine hervorragende
Veranstaltung auf einer wunderbaren Route durch eine der schönsten 
Genussregionen Deutschlands", sagte ADAC Präsident Dr. August Markl. 
"Gemeinsam haben der ADAC Südbaden und die ADAC Zentrale durch eine 
gute Organisation die Teilnehmer begeistert."

 "Im Laufe der Jahre erwandern die Teilnehmer der ADAC Deutschland 
Klassik alle Regionen Deutschlands, das zeichnet die Veranstaltung 
ebenso aus, wie die perfekte Organisation", so ADAC Klassik-Referent 
Prof. Dr. Mario Theissen. "Die Teilnehmer dürfen sich auf ungetrübten
Genuss vom Frühstück bis zum Abendessen freuen und können sich nicht 
zuletzt auch immer auf die Unterstützung des ADAC Pannendienstes 
verlassen. Tolle Landschaften, malerische Orte und idyllische 
Bergstrecken in der traumhaften Landschaft des Schwarzwaldes haben 
dies bei der ADAC Deutschland Klassik 2016 in besonderem Maß gezeigt.
Wir freuen uns bereits jetzt auf die ADAC Deutschland Klassik 2017 in
Fulda."

 Hektik ist bei der ADAC Deutschland Klassik traditionell ein 
Fremdwort, Genuss wird dagegen großgeschrieben. Für die teilnehmenden
Teams war an allen vier Tagen der Weg das Ziel. Das älteste Fahrzeug 
- ein Austin 20 mit Baujahr 1923 - begnügte sich mit 50 PS, 
zahlreiche andere Teilnehmer-Autos bewältigten die Berg-und-Talbahnen
des Schwarzwalds dagegen mit deutlich mehr Motorkraft. Die nutzten 
sie aber nur in wohldosierten Mengen, denn das Motto lautet: Reisen 
statt rasen. Bei den zahlreichen Zwischenstopps kamen die Piloten und
Beifahrer so Land und Leuten näher - ob auf den Spuren der Bergkönige
am Schauinsland oder an der weltgrößten Kuckucksuhr in Triberg. Auch 
das Kulinarische spielte selbstredend in der Wein- und Schinkenregion
rund um den Kaiserstuhl eine große Rolle.

 Während die Teilnehmer am Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz das 
Land der Kuckucksuhren genussreich er-fuhren, konnten Zuschauer die 
rollenden Klassiker bei zahlreichen Gelegenheiten bewundern. Einer 
der Höhepunkte der Veranstaltungen war der "Concours d' Elegance", 
bei dem sich das Feld im Kurpark von Bad Krozingen präsentierte. Das 
Feld mit eleganten Oberklassemodellen, sympathischen 
Alltagsklassikern, sportlichen Exoten und skurrilen Nischenmodellen 
ernete auch bei Zwischenstation in der Altstadt von Staufen, am 
Freiburger Münster oder vor dem Dom St. Blasien Bewunderung und 
Sympathien.

 Im Rahmen eines großen Gala-Abends am Samstag wurden die 
Gesamtsieger, die Gewinner der Tagestouren und des Concours 
d'Elégance geehrt. Als Gesamtsieger wurden Peter Dinzl und Siegberth 
Holter, die an der ADAC Deutschland Klassik in einem MG Midget TD 
teilnahmen, von Matthias Feltz, dem ersten Vizepräsidenten des ADAC 
und Vorsitzenden des ADAC Hessen-Thüringen, geehrt.

 Gewinner des SONAX-Pokals am ersten Tag wurden Kurt und Waltraud 
Oehm in einem Citroen Traction Avant 11 B Legere. Übergeben wurde der
Preis von SONAX-Verkaufsleiter Thomas Degen. Die zweite Tagestour um 
den Vredestein-Pokal entschieden die Gesamtsieger Peter Dinzl und 
Siegberth Holter im MG Midget TD für sich und dafür von Kurt Heinen, 
ADAC Vizepräsident für Tourismus, geehrt. Am dritten und letzten Tag 
ging es um den Autostadt-Pokal, den Franz und Angela Grassinger (BMW 
635 CSi E24), aus den Händen von Andreas Horning, dem Leiter des 
Zeithauses der Autostadt, erhielten. Beim Schönheitswettbewerb, dem 
"Concours d'Elegance" am Freitagnachmittag, kürte eine kompetente 
Jury aus den Fahrzeugen in drei Altersgruppen das jeweils schönste 
Exemplar. Bei den Autos bis Baujahr 1945 siegte das Packard One 
Twenty Convertible Coupé von Hans-Dieter und Jutta Stendel. Der Wagen
aus dem Jahr 1936 bezauberte die Juroren nicht zuletzt mit seiner 
ungewöhnlichen Farbgebung und einem sehr guten Erhaltungszustand. In 
der Klasse der Nachkriegsfahrzeuge lag der sehr seltene Mercedes 300 
Sc Roadster (Baujahr 1956) von Werner Reifferscheidt und Wolfgang 
Obladen ganz vorne. Das elegante Cabriolet überzeugte durch seine 
handwerklich anspruchsvolle Restaurierungsausführung. Auch die 
Alltagsfahrzeuge von einst gehören inzwischen in die Reihe der 
automobilen Schönheiten - zumindest, wenn sie von ihren Fahrern so 
geliebt und gepflegt werden wie der Volkswagen Passat LS von Michael 
und Frauke Grinda. Die Mittelklasselimousine bestach in den Augen der
Jury durch ihren außerordentlich guten Erhaltungszustand. Die Preise 
des "Schönheitswettbewerbes überreichten ADAC Präsident Dr. August 
Markl und Holger End, Verkaufsleiter von Union Glashütte. Der 
Sonderpreis der Dekra ging an den absolut originalen Jaguar E-Type 
2+2 von Jens und Gabriele Goepel. Überreicht würde der Preis von 
Martin Stromberg, Mitglied der Jury der ADAC Deutschland Klassik.

 Die ADAC Deutschland Klassik 2017 führt vom 5. bis 9. Juli 2017 
durch Hessen und Thüringen mit Fulda als Ausgangspunkt.

 Gesamtsieger ADAC Deutschland Klassik 2016

1. Peter Dinzl/Siegberth Holter (MG Midget TD)
2. Peter und Astrid Junior (Mercedes-Benz 280 SL R107)
3. Lothar W. und Juliana Bartuschadt (Riley 12/4)

 Oldtimer-Wandern um den SONAX-Pokal

1. Kurt und Waltraud Oehm (Citroen Traction Avant 11 B Legere)
2. Lothar und Christa Unruh (Auto Union DKW F8 Front Luxus Cabriolet)
3. Harald und Monika Walter (Pininfarina Spidereuropa)

 Oldtimer-Wandern um den VREDERSTEIN-Pokal

1. Peter Dinzl/Siegberth Holter (MG Midget TD)
2. Ronja Zimmermann (BMW 635 CSi E24)
3. Karl und Heinz Niggemeyer (Mercedes-Benz 300 S Roadster W188 II)

 Oldtimer-Wandern um den AUTOSTADT-Pokal

1. Franz und Angela Grassinger (BMW 635 CSi E24)
2. Peter und Astrid Junior (Mercedes-Benz 280SL R107)
3. Edgar und Christa Silvanus (Porsche 911 3.0 SC Coupé)

 Sieger Concours d´Elegance

 Klasse 1: Hans-Dieter und Jutta Stendel (Packard One Twenty 
Convertible Coupé)

 Klasse 2: Werner Reifferscheidt und Wolfgang Obladen 
(Mercedes-Benz 300 Sc Roadster W188 II

 Klasse 3 Michael und Frauke Grinda (Volkswagen Passat LS Typ 32)

Pressekontakt:
ADAC e.V.
Oliver Runschke, Tel.: +49 (0) 89 7676 6965, E-Mail: 
oliver.runschke@adac.de
Kay-Oliver Langendorff, Tel.: +49 (0) 89 7676 6936, E-Mail: 
kay.langendorff@adac.de

www.adac.de/klassik

Original: http://www.presseportal.de/pm/7849/3369454

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/kuckuck-kurven-und-kultur-adac-deutschland-klassik-2016-im-schwarzwald-unterwegs
