# Softwareindustrie trägt 152 Milliarden Euro zur deutschen Wirtschaft bei 

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Berlin (ots) -

 Die Bedeutung von Software für die deutsche Wirtschaft ist mit 
einem Anteil von 152,6 Milliarden Euro am deutschen 
Bruttoinlandsprodukt (BIP) enorm. In dieser Zahl berücksichtigt sind 
indirekte und abgeleitete Auswirkungen. Dadurch entstehen knapp zwei 
Millionen hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze sowie 
Investitionen in die Forschung und Entwicklung in Höhe von annähernd 
drei Milliarden Euro. Diese Erkenntnisse stammen aus dem Bericht 
"Software: Ein 910 Milliarden Euro Katalysator für die Wirtschaft in 
der Europäischen Union" der The Economist Intelligence Unit.

 Zwei Millionen Arbeitsplätze und drei Milliarden Euro an 
Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen hängen von Software ab.

 Der Bericht untersucht den wirtschaftlichen Einfluss der gesamten 
Softwarebranche auf die Europäische Union und speziell auf die fünf 
größten EU-Mitgliedsstaaten. Zudem stellt die Studie heraus, welche 
weit reichenden Vorteile der Einsatz von Software im öffentlichen 
Sektor, in Unternehmen sowie für Bürgerinnen und Bürgern mit sich 
bringt.

 Wichtige Erkenntnisse:

 - Software steuert jährlich über 152,6 Milliarden Euro zur 
 deutschen Wirtschaft bei. 2014 leistete die Softwarebranche 
 einen direkten Beitrag von 62,3 Milliarden Euro zur deutschen 
 Wirtschaft und generiert damit etwas mehr als 2 Prozent des 
 deutschen BIPs. Unter Berücksichtigung der Gesamtauswirkungen, 
 das heißt, der indirekten und induzierten Effekte, beläuft sich 
 der Beitrag von Software auf 5,2 Prozent des deutschen BIPs und 
 damit auf 152,6 Milliarden Euro.

 - Software unterstützt die Schaffung von knapp 2 Millionen 
 Arbeitsplätzen in Deutschland. Die Softwarebranche in 
 Deutschland fördert die Beschäftigung von 1.915.787 Personen und
 damit mehr als die gesamte Hamburger Bevölkerung. Diese 
 Beschäftigtenzahl entspricht 4,5 Prozent der Gesamtarbeitsplätze
 in Deutschland. Direkt sind in der Softwarebranche 644.557 
 Personen tätig. Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass die 
 Softwarebranche unter Berücksichtigung der indirekten und 
 abgeleiteten Auswirkungen die Schaffung von weiteren 1.271.230 
 Arbeitsplätzen unterstützt.

 - Die Softwarebranche steuert 5,2 Prozent der gesamten 
 unternehmensfinanzierten Forschungs- und Entwicklungsausgaben 
 bei. Softwareunternehmen investieren stark in Forschung und 
 Entwicklung. So wurden 2013 Investitionen in Höhe von knapp drei
 Milliarden Euro getätigt. Diese Zahl entspricht 5,2 Prozent der 
 gesamten unternehmensfinanzierten Forschungsausgaben in 
 Deutschland.

 - Software steigert den ökonomischen Gewinn in den 
 EU-Mitgliedsstaaten. Die Volkswirtschaften und die 
 Erwerbsbevölkerung der EU-Mitgliedsstaaten profitieren von neuen
 Arbeitsplätzen in unserer modernen digitalen Wirtschaft und den 
 Chancen, die durch die Entwicklung von zukunftsfähiger Software 
 eröffnen.

 - Frankreich: Die Softwarebranche steuert insgesamt 113,1 
 Milliarden Euro (indirekte und abgeleitete Auswirkungen 
 eingeschlossen) zur französischen Wirtschaft und damit 5,3 
 Prozent zum französischen BIP bei. Zudem schafft die 
 Softwarebranche insgesamt 1.198.304 Arbeitsplätze (indirekte und
 abgeleitete Auswirkungen eingeschlossen) und damit 4,4 Prozent 
 aller Arbeitsplätze in Frankreich;

 - Großbritannien: Die Softwarebranche leistet einen Beitrag von 
 insgesamt 160,2 Milliarden Euro (indirekte und abgeleitete 
 Auswirkungen eingeschlossen) zur Wirtschaft in Großbritannien 
 und damit 7,1 Prozent zum britischen BIP. Darüber hinaus schafft
 die Softwarebranche insgesamt 2.585.792 Arbeitsplätze (indirekte
 und abgeleitete Auswirkungen eingeschlossen) und damit 8,4 
 Prozent aller Arbeitsplätze in Großbritannien.

 Victoria Espinel, President und CEO der BSA | The Software 
Alliance, erläutert: "Im Gegensatz zu den traditionellen 
Wirtschaftszweigen benötigt die Softwarebranche keine Impulse von 
außen, um Änderungen herbeizuführen, da die Branche selbst 
Impulsgeber ist. Software wird auch künftig revolutionieren, wie wir 
arbeiten, kommunizieren, planen und kreativ sind. Dabei werden in der
Zukunft Methoden eingesetzt, die wir uns aktuell noch nicht 
vorstellen können. Von den softwaregesteuerten Dateninnovationen und 
Datenanalysen profitieren alle Sektoren der europäischen Wirtschaft. 
Unternehmen wie staatliche Stellen nutzen Software, um 
einfallsreicher, kreativer, wettbewerbsfähiger und effizienter zu 
werden."

 "Wir fordern die Regierung auf, nun die Gelegenheit zu ergreifen 
und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die sicherstellen,
dass wir zukunftsweisende Technologien weiterentwickeln können", 
ergänzt Espinel. "Die Verfechtung eines freien und 
grenzübergreifenden Datenverkehrs, die Ablehnung von Vorschriften zur
Datenlokalisierung, die Förderung von IoT-Technologieanwendungen und 
die kontinuierliche Weiterentwicklung von neuen digitalen Standards 
in internationalen Foren wären ein deutliches Signal dafür, dass 
Deutschland bereit ist, die Vorteile von Software uneingeschränkt zu 
unterstützen."

 Der vollständige Bericht der BSA, die Methodik sowie 
Ausgangsmaterialien und Beispiele für softwaregesteuerte Datentools 
stehen zur Verfügung unter: www.bsa.org/EUSoftwareImpact.

 Informationen zur BSA 

 BSA | The Software Alliance (www.bsa.org) ist die globale Stimme 
der Software-Industrie. In der BSA sind weltweit führende Unternehmen
versammelt, die jährlich Milliardenbeträge in neue Softwarelösungen 
investieren, welche die Wirtschaft antreiben und das moderne Leben 
von heute prägen. Durch internationale Zusammenarbeit mit 
Regierungen, die Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen und breite 
Aufklärungsmaßnahmen arbeitet die BSA daran mit, den Horizont der 
digitalen Welt zu erweitern und das Vertrauen in neue Technologien zu
stärken. BSA-Website: EU: http://www.bsa.org/EU International: 
http://www.bsa.org Twitter: @BSANewsEU und @BSAnews

Pressekontakt:
Michael Höppner
vibrio Kommunikationsmanagemant
Tel.: +49-89-32151-848
bsa@vibrio.de

Original-Content von: BSA | The Software Alliance, übermittelt durch news aktuell

Original: http://www.presseportal.de/pm/113026/3491542

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/softwareindustrie-traegt-152-milliarden-euro-zur-deutschen-wirtschaft-bei
