# Wer jetzt im Freien arbeitet, muss sich schützen 

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Berlin (ots) -

 Die Hitzewelle rollt: Wer sich nicht ausreichend vor Hitze und 
UV-Strahlen schützt, dem drohen Hitze- und Hautschäden. Dann steigt 
sogar das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, denn ungehindert 
einwirkendes UV-Licht schwächt den körpereigenen Schutz. Darauf hat 
die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) am 1. Juli 2015 
in Berlin hingewiesen.

 Da es die Beschäftigten auf Baustellen oft nicht vermeiden können,
sich in der prallen Sonne aufzuhalten, sollten sie möglichst wenig 
Hautfläche den UV-Strahlen der Sonne aussetzen. Das kann durch lange 
Hosen, lange Oberbekleidung, geschlossene Schuhe und eine 
Kopfbedeckung mit breiter Krempe erreicht werden. Die BG BAU 
empfiehlt, ergänzend zur notwendigen Persönlichen Schutzausrüstung, 
dicht gewebte, luftdurchlässige Bauwollkleidung.

 Für Hautflächen, die nicht durch Kleidung geschützt werden können,
zumeist im Gesicht, sind Sonnenschutzmittel mindestens mit 
Lichtschutzfaktor 30 geeignet. UV-Schutzbrillen sollen den 
Europäischen Normen EN 166 oder EN 172 genügen.

 Aber auch die Hitze darf nicht unterschätzt werden. Bei hohen 
Temperaturen ist es besonders wichtig, viel zu trinken. Zwei bis drei
Liter am Tag sollten es mindestens sein. Geeignet sind Mineralwasser,
Früchtetee oder Fruchtschorle. Kaffee, schwarzer Tee oder gar Alkohol
sind keine gute Wahl. Wenn es geht, sollte für gute Belüftung der 
Arbeitsbereiche und für Abdeckungen, etwa mit Sonnenschirmen oder 
Sonnensegeln, gesorgt werden. Sinnvoll sind Baumaschinen und 
Fahrzeuge mit Klimaanlage. Und ihre Pausen sollten die Berufstätigten
im Schatten verbringen.

 Wenn es trotz aller Vorsicht zu einer Hitzeerkrankung kommt, 
müssen Betroffene sofort in den Schatten gebracht werden. Bewusstlose
sind in die stabile Seitenlage zu legen, ansonsten ist der Kopf 
leicht erhöht zu lagern und mit feuchten Tüchern zu kühlen. Besonders
wichtig sei es laut BG BAU, in solchen Fällen den Rettungsdienst zu 
alarmieren (Rufnummer 112), denn nur Ärzte können feststellen, wie 
ernst die Situation wirklich ist. Weitere Informationen unter 
www.bgbau.de

Pressekontakt:
Thomas Lucks
Telefon: 069/4705-824
E-Mail: thomas.lucks@bgbau.de

Joachim Förster
Telefon: 030/85781-518
E-Mail: joachim.foerster@bgbau.de

Original: http://www.presseportal.de/pm/60172/3060540

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Quelle: https://madeingermany.shop/de/news/wer-jetzt-im-freien-arbeitet-muss-sich-schuetzen
